meine vision

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Yoga ist für mich …

… eine tägliche Verwöhnung. Es ist, wie wenn man morgens die Fenster öffnet und die frische Luft hereinlässt. Es ist so, wie wenn man sein Haus aufräumt und sauber macht – und alles wieder an seinem Platz steht. Nach dem Yoga fühle ich mich erfrischt, wiedergeboren, im Gleichgewicht mit mir selbst und bereit für die Welt. Meine Praxis folgt oft dem Instinkt des Augenblicks und beginnt häufig mit einer kleinen Meditation, die es mir erlaubt, mich von allem zu distanzieren und zu fühlen, was ich in diesem Moment brauche. Die Yogapraxis entsteht für mich daher spontan.

… Introspektion, es ist eine Reise zu mir selbst. Was in der Praxis zählt ist die Bereitschaft, auf deinen Körper, deinen Geist und deinen Atem zu hören. Wenn diese in Harmonie miteinander sind, befindest du dich in einem Zustand des Yoga. Wenn du dich mit der richtigen Einstellung bewegst, kann jede Bewegung yogisch werden. Deshalb integriere ich manchmal gerne die typischen Übungen des Hatha-Yoga mit fliessenden, vom Tanz inspirierten Übungen, die ich seit einiger Zeit praktiziere.

Meinen Schülerinnen und Schülern möchte ich nicht nur beibringen, wie man die Übungen richtig ausführt. Sondern auch die Fähigkeit, sich zu entwickeln, auf sich selbst zu hören und sich von ihrem Körper leiten zu lassen. Und, warum nicht: Sie befähigen, sicher zu Hause selbst zu üben, so dass Yoga für alle ein Kuscheln wird, das man tun kann, wann immer man will – und nicht nur während der Stunde mit der Lehrerin.

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Das «Yoga der Stärke».

Yoga lehrt dich, im Alltag eine entspannte und konzentrierte Haltung zu wahren. Dadurch lernst du auch, mit deinen Energien zu haushalten und den Stress fernzuhalten. Du lässt Ballast liegen, fühlst sich freier und öffnest dich für neue Erfahrungen. Yoga bietet dir verschiedene Annäherungen: Je nach individueller Konstellation richtest du deinen Fokus stärker auf die körperlichen oder auf die spirituellen Komponenten des Praktizierens.

 

Beim Hatha Yoga – dem «Yoga der Stärke» – steht zunächst der Körper im Mittelpunkt. Ihn betrachtet Hatha Yoga als Vehikel der Seele. Mithilfe der Asana (körperliche Übungen und Stellungen) und des Pranayama (yogische Atmung) wird der Körper dazu gebracht, sich in harmonischer und vollkommener Weise zu entspannen. Du gewinnst an Stärke, Gesundheit und Leichtigkeit; die Kapazität deiner Lunge wird gesteigert, und die Atmung wird ruhiger.

 

Dadurch fühlt sich auch der Geist beglückt, was die Voraussetzung für das dritte Element von Hatha Yoga schafft: die Meditation. Sie ist ein Bewusstseinszustand, der sich durch inneren Frieden auszeichnet. Der Geist wird auf einen Punkt gerichtet, und wir erfahren vollkommene Stille und Frieden. Dies entspannt Geist und Körper und baut Stress ab.

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